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"Goißawäsch 2013 in Reute im Zeichen des Jubiläums

Am Samstag nach Dreikönig ist in Reute traditionell "Goißawäsch": Vor dem ersten Umzug werden die Masken geweckt und die neuen Goißa "gwäscha". Der diesjährige Ball stand ganz im Zeichen des Jubiläums und so sind der Einladung der Narrengilde zu ihrem 50. Geburtstag so viele Besucher gefolgt wie selten. Sternenwirt Hermann Hörmann musste sogar kurz vor Beginn noch weitere Tische und Stühle in den Saal holen.

Nach dem Einmarsch und Aufspielen der Durlesbach Schalmeien begrüßte Präsident und Zigeunervater Hermann Sommer das Publikum im voll besetzten Sternensaal.

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Danach stellte er mit "50 Jahre Narrengilde - Hey!" seine Ergänzung des normalen Narrenrufs vor. Dieser Stimmungsmacher wurde im weiteren Verlauf des Abends bei jeder passenden Gelegenheit wiederholt.

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Das "Maskenwecken" lief der Tradition folgend wie gewohnt ab: musikalisch unterstützt durch die Zigeunermusik nahm das Zigeunervolk seinen Platz vor dem Bühnenbild des Bahnhof Durlesbach ein. Nach mehreren Unterbrechungen und zahlreichen Versuchen gelang das Hereintragen und Öffnen der Fasnets-Truhe, so dass die Fasnet in Form eines Schalknarrs, erstmals dargestellt von dem 10-jährigen Jan Wolfgang, der Truhe entspringen und den Beginn der Fasnet verkünden konnte.

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Die anschließende "Goißawäsch" entwickelte sich zu einem schwierigen Unterfangen. Michael Hegele, Ilona Borsutzky und Timo Seifert hatten ihre liebe Müh´, ehe sie die offensichtlich wasserscheuen und widerspenstigen Goißa bändigen konnten. Schließlich war aber jede Gegenwehr vergebens und Manfred Borsutzky konnte verkünden: "dia Goiß isch g'wäscha!"

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Dem stimmungsvollen Auftritt des Fanfarenzugs Reute folgte eine Büttenrede von Gildemeisterin Sonja Münsch, die als Petronella Knörzer Gags am laufenden Band aus ihrem Leben schilderte. Danach präsentierte Präsident Sommer mit der Kindergruppe unter der Leitung von Birgit Wolfgang und Rosi Lorenz sowie Andrea Kesenheimers Jugendgruppe nicht nur seinen eigenen, sondern den Stolz der ganzen Narrengilde. Zwischen den beiden Auftritten sorgte Schorsch Zwicknagl mit seinen Reise-Erlebnissen in München für Lacher.

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Und es ging Schlag auf Schlag weiter: erstmals bereicherte der Musikverein Reute-Gaisbeuren mit einem bejubelten Auftritt die Goißawäsch. Statt Instrumenten brachten die Musikanten Joe Cocker, dargestellt von Uwe Wolfgang, mit in den Sternensaal, um mit "You can leave your hat on" die Filmmusik aus 9 ½ Wochen nebst passendem Tanz vorzuführen.

Sonja Münschs und Anne Mayers Sketche wurden von einem hervorragenden Auftritt der "Bergatreuter Mädla" in Charlie Chaplin-Outfit und -Gang sowie einem lautstarken Intermezzo der Lumpenkapelle Urbach´l unterbrochen. Letztere wurden von Präsident Sommer kurzerhand auch für den Kinderumzug am 2. Februar verpflichtet.

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Der zweite Sketch der beiden Kümmerazhofener Originale, in dem sie als putzwütige Rothaarige den Saal rockten, sorgte für ausgelassene Stimmung. Die "Hupfdohlen" kamen dieses Jahr aus dem Wilden Westen: Sabine Dietrich mimte den Cowboy, den sich die restlichen, unter anderem mit rosa Cowboy-Hüten bekleideten Hupfdohlen zu Gitte Haennings Klassiker als Mann wünschten.

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Den umjubelten Auftritt und zugleich das Programm beendeten die Hupfdohlen mit der traditionellen Polonaise durch den Sternensaal.


© Narrengilde Schussentäler e.V. Reute
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