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Zigeunervater Hermann Sommer entmachtet Ortsvorsteher Achim Strobel

Nur wenig Widerstand leistete am Freitag Abend Ortsvorsteher Achim Strobel beim Narrenrechtabholen der Narrengilde Schussentäler Reute.

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Offensichtlich hatte er in Anbetracht der Temperaturen Mitleid mit den Einlass begehrenden Narren und kapitulierte unmittelbar nach der forschen Rede von Zigeunervater Hermann Sommer.

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Der Fanfarenzug Reute spielte zum Auftakt pünktlich um 19.30 Uhr vor dem dunklen Dorfgemeinschaft in Gaisbeuren und signalisierte Ortsvorsteher Strobel damit, dass seine Amtsenthebung unmittelbar bevorstehen würde.

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Nachdem der hohe Schneeberg vor der Eingangstür bereits im Vorfeld beseitigt wurde, stand dem formellen Akt nicht mehr viel entgegen. Kaum hatten die Narren im Dorfgemeinschaftshaus Platz genommen, verlas Achim Strobel auch bereits die Kapitulationserklärung, was ihm prompt heftige Kritik seines Amtsvorgängers Lothar Grobe einbrachte. Er hätte immer mehr Widerstand geleistet, meinte er . .

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Es folgten mehrere lokalpolitische Scharmützel, u.a. die Übergabe einer "Baugenehmigung" für den Neubau der Raiffeisenbank und eines Supermarktes. Die Narren seien hier einfach schneller als die Behörden, merkte Zigeunervater Sommer süffisant an, ehe er Ortsvorsteher Strobel mit einem überdimensionalen tiptoi-Stift seine Narrengilde-Kenntnisse zum Besten geben ließ.

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Gildemeisterin Sonja Münsch forderte Tore an allen Ortseingängen, Präsidentin Claudia Schmidt berichtete von "ihren" Erlebnissen bei einem Nudisten-Badetag und Chronist Uwe Wolfgang benannte die Schandtaten Strobels im vergangenen Jahr. Zum Ausklang des rundum gelungenen Abends spielte die Schnurrermusik der Narrengilde und lud die Anwesenden damit zum Verweilen in Gaisbeuren ein.

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© Narrengilde Schussentäler e.V. Reute
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